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Zum Zweck des Abschleifens der Lageransätze die Achsen in die Bohrmaschine einspannen. Unten mit dem Tisch gegenlagern, falls sich das Futter löst.
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Und wieder Herzklopfen beim Gewindebohren.
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Die Löcher passen genau, so wie im Plan.
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Ordentlich festzurren, sonst kommt es in Stimmung!
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Hier schaut jetzt der Lageransatz raus und man kann mit feinem Schleifpapier ein bisschen abziehen, bis das Lager passt!
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Solange schleifen, bis das Lager gerade aufschieben lässt.
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Jetzt werden die nächsten Löcher in die Pufferbohlen zur Aufnahme der Stoßvorrichtung gebohrt (d=10,5).
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Immer schön Kühlmittel drauf, dann reißt kein Bohrer ab oder wird stumpf.
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So jetzt sind die Rahmenbauteile dran. Die Seitenteile sind aus 10mm, das Umlaufblech aus 6mm Stahl. Nicht ganz billig aber stabil!
Maße:
1 x Umlaufblech 825x390x62 x Rahmenseitenteil 770x140x102 x Pufferbohle 390x140x10
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Da meine Ständerbohrmaschine nicht so wahnsinnig genau ist, bohre ich immer mit einem 5mm-Bohrer einen Kegel vor (ohne Kühlung).
In diesen gleitet dann der 10,5mm-Bohrer ohne Probleme und die Bohrungen werden relativ genau.
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Nun alle Rahmenplatten etwas abphasen. Sind am Anfang etwas scharfkantig!
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Alle Platten entgratet und bereit für den nächsten Schritt!
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Nun sind die Blindwellen dran. Die habe ich in der JVA Landsberg drehen lassen. Ausgezeichnete Qualität.Auch da müssen die Lageransätze mit Schleifpapier vorsichtig an die Lager angepasst werden.
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Schon mal die Achsen reinlegen in den Rahmen. Da habe ich dann immer eine bessere Vorstellung von der Sache, wenn ich es probehalber zusammenstelle.
 
Achsen und Räder:
4 x wdef.de 7-01-052 7 1/4 Zoll Vollrad Durchmesser 140mm/d=1522 x wdef.de 7-01-XXX 7 1/4 Zoll Achse/d=25
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Nochmal von oben.
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Schön, wie sie da so liegen.
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Nun sind die Winkelstahl-Verbinder für die Rahmenseitenteile dran.
 
4 x Stahl-Winkelprofil 140x50x50x5
 
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Lager sind angepasst. Es kann mit dem nächsten Arbeitsschritt weitergehen.
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Für die Lager der Blindwellen brauchen wir natürlich die Aufnahmen.

4 x Stahlwinkel 135x40x40x4
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6 Löcher bohren. D=10,5mm
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Winkel auflegen und anreißen für die Gewindebohrungen!
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...und schön vorsichtig bohren mit viel Kühlmittel. Wer will schon einen abgerissenen Bohrer in der Stahlplatte riskieren!
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Hier nochmal deutlicher zu sehen.
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Jetzt kommt ein echter Knochenjob, wenn man keine Fräse hat. Die Lager-(Achs-)Aussparungen müssen in die Rahmenseitenteile. Dazu habe ich nach Zeichnung erst mal die Vierecke angerissen.
Dann Linien reinwärts um den halben Bohrerdurchmesser (d=10mm) angerissen und alle 7mm ca. eine Körnung erzeugt. 5mm wäre zu wenig, dann bleibt kein Steg mehr und der Bohrer könnte ins schon gebohrte Nachbarloch abrutschen. Dann schon mal die 2 Rundecken gebohrt.
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Dann habe ich mit meiner Ständerbohrmaschine die Langlöcher angefangen. Das war nicht lustig!
Mit 10mm vorgebohrt, dann mit dem 30mm (!!!) Senker die Löcher mit viel Kühlung durchgeorgelt.
Anders kann man es nicht sagen. Meine Ständerbohrmaschine hat da wohl ihre Grenze erreicht.
Nach dem 2. Loch hat's mir die obere Mutter der Keilriemenscheibe rausgepfeffert.
Ich lernte: Nach jedem Loch oben die Mutter wieder nachziehen.
Das war dann auch die härteste Nummer für meine Ständerbohrmaschine.
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Nun mussten die Achslager-Ausparungen "gesiebt" werden, damit ich sie nachher einsägen und den oberen Rand, den ich nicht sägen konnte, mit dem Hammer rausschlagen konnte.
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Hier sind sie schon eingesägt aber hängen noch an der oberen Kante.
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Hier habe ich sie bereits mit dem Gummi-Hammer rausgeschlagen.
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Hier nochmal von oben.
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Jetzt musste das Ganze natürlich ausgefeilt werden...schwitz!
Besser als jedes Fitness-Studio ;o).
Ich habe es auch mit der Flex probiert, da ist mir der Stahl aber zu heiß geworden und gleich blau angelaufen.
 
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Hier nochmal etwas genauer zu sehen (links im Bild an der Kante).
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....und feilen....und feilen....und feilen....und feilen. Das dauerte Stunden.
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Hier seht ihr schon die Achslager mit Standard-Industrie-Flanschlagern.
Den Bau dieser Achslager findet Ihr im Abschnitt "03-Radaufhängung" der Baumappe.
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Nach dem Feilen-Marathon konnten nun die M10-Gewindebohrungen hergestellt werden.
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Immer schön schmieren und mit viel Gefühl, damit ja nix passiert...abreißt!
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Ein kleiner Meilenstein:
Rahmenseitenteile mit Pufferbohlen verschraubt.
Achsen mit Lagern schon mal reingelegt.
Ich habe schon eine Ahnung von "Fahrwerk" jetzt ;o))).
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Hier nochmal von oben!
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So jetzt ist mal der Motor dran. Das alte Ritzel des eScooter-Motors (36V 1000W Motor für Mach1 E-Scooter) musste runter.
Bis ich begriffen hatte, dass es ein Linksgewinde war, dauerte es etwas ;o).
Aber schließlich ging es ab.
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Der Motor wiegt circa 5kg. Wenn man ihn probelaufen lässt, sollte man ihn festzurren!!!
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Hier die Ritzelaufnahme. Da ich ja eine Taper-Buchse verwenden wollte, musste ich daraus eine normale Achse machen.
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Also musste eine Buchse hergestellt werden, die über das Gewinde geschoben wird. Das Gewinde der Motorachse war in jedem Fall nicht metrisch!!!
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Schön abfeilen...
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Dann ausbohren, um es über das Gewinde stecken zu können.
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...und drauf ist sie. Stirbt der Motor irgendwann, muss nur die Taperbuchse mit Zahnrad und die Achsbuchse runter und auf den nächsten Motor wieder drauf...fertig!
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Tja, dann kommen wir auch schon zum ersten Opfer meines Bauprojekts. Die Taperbuchse für den Motor hatte ich zu klein bestellt.
Um sie dennoch verwenden zu können, habe ich versucht, sie auf den Motorachsdurchmesser aufzubohren.
Das könnt ihr vergessen...das Material ist zu spröde dafür und ist gebrochen, wie man sehen kann.
 
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Leider habe ich zwischendrin mal ein bisschen das Fotografieren vergessen.
Hier sind schon die Lageraufnahmen an den Rahmenseitenteilen monitiert.
Wie gesagt der Bau der Achslager und Lageraufnahmen ist im Abschnitt "03-Radaufhängung" zu finden.
Die Achsen habe ich schon mal reingeschoben von oben, ob alles passt!
Da liegt auch schon der Bremssattel für die Scheibenbremse und die Stehlager für die Blindwellen im Rahmen rum.
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Hier nochmal von oben. Da sieht man schön, wie die Gleitkufen in den Lageraufnahmen liegen.
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Nun müssen die M5x13 Gewinde-Sacklöcher vorgebohrt und Gewinde geschnitten werden.
Diese Gewinde werden für die Abschlussplatten der Achslageraufnahmen benötigt.
Diese Platten verhindern, dass die Achse mit den Lagern nach unten rausfallen kann.
Nach Entfernung der Platten und der Antriebsketten kann später zu Wartungs- oder Reparaturarbeiten die Achse komplett entnommen werden.
 
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Angerissen, gekörnt, bereit zum Bohren.
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